Auf diesen Seiten finden Sie zahlreiche Informationen zum Deichbau und zur Entstehung der Köge in der Region Südtondern.

Als "Koog" wird an der Westküste Schleswig-Holsteins ein durch einen Deich - aus den Seemarschen gewonnenes Stück Land - bezeichnet. In Niedersachsen werden Köge als "Groden", in den Niederlanden als "Polder" bezeichnet. Weil neue Köge vor alte Deiche gesetzt werden und daher rundherum von Deichen umschlossen und neu gewonnenes Marschland ungemein fruchtbar ist, spricht man auch von den "goldenen Ringen". Bis zur zweiten großen Manndränke, der Sturmflut im Jahre 1634, waren allein in Nordfriesland über 100 Köge entstanden. Viele davon wurden jedoch bei dieser Sturmflut zerstört. Schon wenige Jahre danach begann man wieder neues Land zu bedeichen. Das Motiv, neue Köge zu schaffen, war bis in die Mitte des 20. Jahrhundert das rein wirtschaftliche Motiv der Landgewinnung. Diese Ära endete 1954 mit dem Bau des Friedrich-Wilhelm-Lübke-Kooges in Südtondern. Seitdem wird in Schleswig-Holstein der Deichbau als Küstenschutz betrieben.

Als Beispiel hierfür ist der Rickelsbüller Koog zu nennen, der 1982 durch die dänische Königin Margarethe und dem damaligen Bundespräsidenten Carstens eingeweiht wurde.....